TSV Bienenbüttel von 1911 e.V.

29-jährigen Ex-Eintracht-Kapitän Mike Götzky verpflichtet.

Zuletzt aktualisiert: 30 November 2015

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Bienenbüttel/Lüneburg.

Fußball-Bezirksligist TSV Bienenbüttel hat erneut erfolgreich beim Bezirksoberligisten gtzky-geiselerEintracht Lüneburg „gewildert“:  TSV-Manager Thorsten Geiseler hat den 29-jährigen Ex-Eintracht-Kapitän Mike Götzky verpflichtet. Götzky, ab 1. Dezember spielberechtigt, hatte verletzungsbedingt seit Saisonstart nicht am Trainingsbetrieb der Eintracht unter dem neuen Trainer Carsten Lorenzen teilgenommen. Vor zwei Wochen hatte der Defensivmann dann in der Lünepost sein Ende bei Eintracht angekündigt. Mittwochabend einigte er sich mit Geiseler über einen Wechsel zum Bezirksligazweiten.

 

Die Lünepost sprach mit beiden exklusiv. Warum der Wechsel? Götzky: „Ich bin in der vorigen Saison trotz Verletzung für Eintracht aufgelaufen, weil wir im Abstiegskampf steckten. Das war ein Fehler. Ich hatte dennoch eine tolle Zeit auf der Hasenburg – aber unter dem neuen Trainer passte es nicht.“ Geiseler: „Mich interessiert nicht, dass Mike nur eine durchwachsene Saison mit Handicap gespielt hat. Ich halte ihn, wenn er fit ist, für einen Kicker, der jeder Fünftligatruppe gut zu Gesicht steht. Ich habe ihn schon unter LSK-Trainer Harry Pleß in der 3. Liga gesehen, als er bereits als A-Junior im Ligakader stand.“ Götzky selbst hat wieder der Ehrgeiz gepackt:

 

„Ich will Bienenbüttel mit meiner Erfahrung und Spielweise verstärken und am Saisonende die Meisterschaft und den Aufstieg feiern. Alles andere wäre eine Enttäuschung.“ Die Titelfeier würde der 1,96 Meter große Techniker mit altbekannten Ex-Einträchtlern zelebrieren: Andreas Demir, Marc-Oliver Zirfas, Astib Thaqi und Sören Geidies gingen ebenfalls den Weg von der Hasenburg zum TSV. Mit Geidies rasselte Götzky vor zwei Jahren allerdings heftig im Training zusammen, woraufhin Geidies sogar den Verein verließ. „Das war natürlich ein Fehler von mir“, gibt Götzky zu. „Daraus habe ich gelernt. Sören und ich geben uns wieder die Hand. Das Ding ist aus der Welt.“ Geiseler sagt klipp und klar: „Ich will Erfolg haben, dazu brauche ich echte Kerle, die sich auch mal die Meinung geigen. Mit Klosterschülern gewinnt man keine Titel.“

 

Damit der Titel geholt wird, soll Götzky bereits am 6. Dezember im Heimspiel gegen den TuS Ebstorf auflaufen. Eine Woche später steht dann das Bezirkspokal-Viertelfinale beim SSV Südwinsen an. Götzky brennt auf sein Debüt: „Ich fiebere meinem ersten Spiel entgegen, will einen Neuanfang starten. Ich trainiere seit Wochen fünfmal wöchentlich im Fitnessstudio und bin schmerzfrei. Nächste Woche steige ich ins Mannschaftstraining ein.“ Geiseler, auch als Berater beim Oberligisten SV Drochtersen aktiv: „Ich will zweimal Meister werden, mit Bienenbüttel in der Bezirksliga und mit Drochtersen in der Oberliga. Mit Mike haben wir beim TSV einen ganz starken Spieler für die Zentrale dazubekommen. Im Wechselspiel mit Daniel Winderlich soll vor der Abwehr die Post abgehen.“ Ein Wiedersehen mit Eintracht kann es im Bezirkspokal-Halbfinale geben, wenn beide Teams das Viertelfinale überstehen ...

 

Quelle (Bild & Text): Lünepost

 

 

 

 

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