TSV Bienenbüttel von 1911 e.V.

Traillauf auf Madeira

Veröffentlicht von Heike & Jörg Quentin
Zuletzt aktualisiert: 03 Dezember 2017

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Wenn der Herbst in Deutschland Einzug gehalten hat und das Traillaufen in den Bergen schwieriger wird, muss man für einen langen Gebirgstrail in den Süden ausweichen. Das haben sich auch zwei Läufer des Lauftreffs im TSV Bienenbüttel gedacht und nahmen am ECO-Ultra Trail auf der Blumeninsel Madeira teil. Hier wurden Strecken mit unterschiedlichen Anforderungen zwischen 15 km mit rund 1.000 positiven Höhenmetern und dem Königslauf über 81 km und 5.200 HM angeboten.

 

 

Die Strecken waren so gelegt, dass man nehmen den typischen Gefällstrecken und Steigungen in einem Hochgebirge, auch entlang vieler Levadas gelaufen ist. Diese künstlich angelegten kleinen Wasserkanäle, durchziehen die Insel von Nord nach Süd und bieten Traillaufabenteuer pur.

Während an der Gesamtveranstaltung mehr als 900 Läufer teilnahmen, hatten für den langen Kanten über die 81 km nur bescheidene 80 Läufer gemeldet. Und nachdem deutlich wurde, dass das Wetter am Renntag mit Sonnenschein und mehr als 30 Grad aufwarten wird, fanden sich nur noch 65 Läufer um 06.00 an der Startlinie in der Inselhauptstadt Funchal ein. Diese liefen dann in die Dunkelheit hinein und langsam Höhenmeter um Höhenmeter auf den höchsten Berg der Insel (1.850 m) hinauf. Dann ging es bei inzwischen warmen 27 Grad wieder auf steilen Bergpfaden hinunter ins Tal, bevor es dann bei heiß brennender Sonne und mehr als 30 Grad auf den zweiten Anstieg zum zweithöchsten Berg der Insel ging.

Hitze und der sehr lange steile Aufstieg führten hier zu zahlreichen Ausfällen, so dass schließlich überhaupt nur 45 Läufer das Ziel in Funchal erreichten. Darunter befand sich auch der Bienenbütteler Jörg Quentin, der als 30. des Gesamtfeldes in 15 Stunden und 4 Minuten die Ziellinie erreichte.

Gabi Luhn vom Lauftreff im TSV Bienenbüttel lief die 25 km Teilstrecke mit ebenfalls noch mehr als 1.000 Höhenmetern über Geröllwege und steile Treppen ins Tal nach Funchal und erreichte die Ziellinie nach etwas mehr als 4 Stunden und schrammte dabei mit einem vierten Platz in ihrer Altersklasse nur knapp an einem Podiumsplatz vorbei.

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