TSV Bienenbüttel von 1911 e.V.
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Eine ganz besondere weltweite Laufveranstaltung fand am Muttertag statt. Beim Wings for Life Run starten weltweit gleichzeitig mehr als 140.000 Läufer auf eine unbestimmte Laufstrecke. Dieser Lauf hat allerdings zwei Besonderheiten. Man weiß beim Start noch nicht wie lange man laufen wird und neben den offiziellen Startorten kann man diesen Lauf auch virtuell absolvieren.

Ersteres liegt daran, dass man bei diesem Lauf vom sogenannten Catcher Car gejagt wird. Dieses setzt sich ca. 30 min nach dem offiziellen Start in Bewegung und fährt den Läufern hinterher. Jeder Läufer, der von dem Catcher Car überholt wird, muss sein Rennen beenden. Dazu kommt, dass der Wagen mit zunehmenden km auch schneller wird. So erreicht er die Halbmarathonmarke nach rund 1 Sunde und 55 min und den Marathon dann schon nach 3 Stunden. In Deutschland war der Flagshipstart am Olympiastadion in München, wo sich alleine fast 8.000 Läufer auf den Weg machten und nach einer 5 km Runde durch den  Olympiapark ins nordwestliche Umland liefen. Am Steuer des Catcher Car sass übrigens Deutschlands  schnellste Rennfahrerin Sabine Flörsch. Dies liegt auch daran, dass alle Startgelder dieses Laufes an die Rückenmarksforschung gehen um Querschnittsgelähmten zu helfen und Sabine Flörsch nach einem Horrorunfall bei einem Formel E Rennen nur mit Glück und viel Ärztlicher Unterstützung wieder laufen und auch Rennen fahren kann.

Dieser weltweite Lauf zusammen mit dem Charity Gedanken waren der besondere Flair dieser Veranstaltung den mit Heike und Jörg Quentin auch zwei Läufer vom TSV Bienenbüttel genossen haben. Während der Sieger dieses Laufes es in Japan auf unglaubliche 64,4 km geschafft hat und auch in Deutschland der Beste mit 61,1 die magische 50 km Marke weit hinter sich lassen konnte, bevor das Catcher Car ihn überholte, wurden die beiden Bienenbüttler nach 7 bzw 18 km eingeholt.

Wem die Anreise zu einem der offiziellen Startorte zu weit ist und trotzdem was gutes tun will, kann das Ganze kann man auch mit einer GPS Sportuhr und Kopfhörer virtuell machen. Auch damit kann man in die offizielle Wertung kommen.

Auch 2023 wird es diesen Lauf wieder geben. Vielleicht dann mit noch mehr Beteiligung.

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Bevor die eigentliche Saison für Marathon- und Ultraläufe überhaupt richtig losging, war sie in diesem Jahr auch schon wieder zu Ende. Der erste Lockdown kam im März doch so früh, dass alle typischen Frühjahrsläufe und Marathons ausfielen oder zunächst auf die zweite Jahreshälfte verschoben wurden. Erst mit den Lockerungen im Juni trauten sich die ersten Veranstalter wieder Läufe mit stark eingeschränktem Angebot an Strecken und vor allem stark reduzierten Starterfeldern anzubieten.

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Seit März sind alle Laufveranstaltungen weltweit abgesagt und somit stehen auch die Ultra-Trail-Läufer vor dem Problem, wie kann man diese Zeit interessant gestalten. Immer nur Trainingsläufe durch die nähere und weitere Umgebung ist das eine. Das andere ist dann einmal eine besondere Laufstrecke heraussuchen und gleichzeitig an einem der sogenannten virtuellen Läufe teilzunehmen. Jürgen Bäsler war beim berühmten Rennsteiglauf über die Marathonstrecke angemeldet und Jörg Quentin über die 44 km des Mountainman in Nesselwang. Beide Trailläufe wurden coronabedingt abgesagt. Im Rahmen der virtuellen Austragung aber gab es Startnummern und nach erfolgreicher Absolvierung winken Medaille und Urkunde.

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Der Sachsentrail  im Erzgebirge bei Johanngeorgenstadt war 2020 die erste größere Laufveranstaltung, die nach dem Corona Lockdown wieder stattfinden konnte. Er war von der Starterzahl streng limitiert und auch sonst gab es ein sehr ausgetüfteltes Hygienekonzept, was es dem Organisationsteam ermöglichte diese Veranstaltung durchzuführen. Der Lauf durch den Trailpark im Erzgebirge direkt an der Deutsch-tschechischen Grenze ist sehr anspruchsvoll mit vielen Höhenmetern und vor allem sehr steinigen Wurzelwegen. Große Teile der Laufstrecke bestanden aus schmalen, steinigen Mountainbike Abfahrten und einem 3 km langen Teilstück das  direkt im Grenzgraben zwischen der Bundesrepublik und der Tschechischen Republik verlief.

Gabi Luhn lief den Half-Trail mit 35 km und knapp 1.000 Höhenmetern und belegte bei rund 150 gestarteten Frauen nach rund 6:02:09 den 99 Platz und den 5.Platz in ihrer Altersklasse. Jörg Quentin lief den Ultra Trail über 71 km und 1.980 HM,  der in diesem Jahr ‚Corona-bedingt‘  mit zwei Runden auf der Half-Trailstrecke stattfand . Er erreichte in 11:04:27 als 117. Läufer von 200 Startern die Ziellinie im Sport- und Trailpark Rabenberg.  Dass dieser Trail eine besondere Herausforderung darstellt, zeigt auch die mit 56 Teilnehmern hohe Zahl der Läufer, die das Ziel nicht in der erlaubten Maximalzeit von 12 Stunden erreichen konnten. 

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Am Samstag gibt es erneut eine Corona Laufchallenge in Bienenbüttel. Nachdem ja die Beschränkungen in Bienenbüttel gelockert worden sind und auch gemeinsamer Outdoorsport wieder möglich ist, haben sich die beiden Bienenbütteler Ultraläufer Jürgen Bäsler und Jörg Quentin zusammengetan und einen Lauf durch alle  Ortsteile der Gemeinde Bienenbüttel geplant. Während Jürgen Bäsler dabei an dem Rennsteig-Lauf zusammen mit über 3.000 Läufern virtuell teilnimmt, startet Jörg Quentin im Rahmen des Mountainman-Home-Run. Start für die beiden Läufer ist um 8.00 auf dem Rathausplatz, wo dann nach rund 52 km auch wieder das Ziel sein wird. Dazwischen liegen 14 Ortsteile rund um Bienenbüttel, die angefangen in Hohenbostel im Uhrzeigersinn abgelaufen werden. Da es sich um einen Ultra-Traillauf handelt, werden dabei überwiegend Feld- und Waldwege als Laufbahn genutzt, wobei in einigen Ortsteilen Verpflegungspunkte durch Mitglieder des Lauftreffs eingerichtet werden.   

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